Für eine Woche am Roten Meer zählen oft drei Dinge: eine unkomplizierte Anreise, ein schönes Zimmer und genügend Auswahl für die Tage im Hotel. Das Steigenberger Resort Alaya verbindet diese Wünsche in Madinat Coraya. Der Flughafen Marsa Alam liegt nur etwa zehn Fahrminuten entfernt, der Strand direkt vor der Anlage. Dazu kommen fünf Pools und ein All-inclusive-Konzept. Wir ordnen das Haus als Smart Luxury ein: wegen seiner modernen Gestaltung, der vielfältigen Wohnformen und des auf erwachsene Gäste ausgerichteten Angebots. Willkommen sind Reisende ab 16 Jahren.
- Kategorie
- Smart Luxury · 5 Sterne
- Wohnen
- 290 Zimmer & Suiten
- Gäste
- Adults only ab 16
- Lage
- Madinat Coraya · Marsa Alam
Am Strand wohnen, das Riff über den Steg erreichen
Das Alaya liegt an der Küste des Roten Meeres in Madinat Coraya. Helle Gebäudefassaden, Palmen und lang gezogene Wasserflächen prägen die Anlage. Der Strand gehört zum Hotelalltag, das Meer ist zugleich ein eigenes Ausflugsziel: Ein Steg vor dem Resort erschließt den Zugang zum Wasser. Daneben gibt es den Strand der Coraya-Bucht.
Wenn Schnorcheln zu Euren wichtigsten Urlaubswünschen gehört, würde ich bei der Planung genau diesen Meerzugang mitbedenken. Strandnähe allein sagt wenig darüber aus, wie Ihr ins tiefere Wasser kommt. Die örtliche Tauchbasis hilft bei Ausrüstung und Ausflügen; Kurse und Touren plant Ihr als zusätzliche Leistungen ein.
Balkon, Swim-up oder ein Pool ganz für Euch?
Mit 290 Zimmern und Suiten bietet das Hotel mehrere Wohnformen. Bei Superior und Deluxe entscheidet zunächst die Aussicht: Garten, Pool oder Meer machen im Alltag einen Unterschied. Wer gern auf dem Balkon sitzt, sollte die Blickrichtung bewusst wählen. Ein Poolblick bedeutet dabei lediglich Aussicht aufs Wasser und keinen direkten Zugang.
Anders die Swim-up-Kategorien: Hier führt der Weg von der Terrasse in einen Gemeinschaftspool. Genau das ist unser Lieblingsdetail für Gäste, die viel Zeit zwischen Zimmer und Wasser verbringen möchten. Für einen Pool ausschließlich zur eigenen Nutzung braucht Ihr dagegen eine der vier Royal Suites. Diese Unterscheidung ist wichtiger als ein besonders eindrucksvoller Kategoriename.
Fünf Pools und ein Spa für die Stunden dazwischen
Die fünf Swimmingpools verteilen sich über die Anlage. Ein Teil lässt sich im Winter temperieren. Damit lohnt sich der Blick auf die Poollandschaft auch für Reisen außerhalb des Hochsommers. Wer bewusst einen klassischen Badeurlaub plant, hat hier neben dem Meer mehrere Möglichkeiten direkt im Resort.
Das Mividaspa ergänzt Sauna, Whirlpool, Innenpool und verschiedene Anwendungen. Für die Nutzung einzelner Bereiche sind Reservierungen vorgesehen; Massagen und Beauty-Behandlungen kommen zusätzlich hinzu. Wir würden einen gewünschten Termin früh vereinbaren und ihn mit dem konkreten Reiseangebot abgleichen. So bleibt klar, welche Spa-Nutzung dazugehört und welche Behandlung Ihr separat auswählt.
Italienisch, asiatisch oder ein Abend am Strand
Sultana ist das Hauptrestaurant für die täglichen Buffets. Für einen anderen Rahmen kommen mehrere Spezialitätenrestaurants hinzu: Basilico widmet sich der italienischen Küche, Rocca asiatischen Gerichten und Zaytoun der Küche des Nahen Ostens. Mashawi liegt am Strand und verbindet Snacks am Tag mit Fisch und Grillgerichten am Abend.
Unser Vorschlag für die Auswahl: Schaut bei einem längeren Aufenthalt besonders auf die eingeschlossenen À-la-carte-Besuche. Die bloße Zahl der Restaurants sagt noch nicht, wie oft Ihr sie im gebuchten Tarif nutzen könnt. Amara mit Lobby und Terrasse sowie die Poolbar Negma ergänzen die gastronomischen Bereiche. Zum Abendessen gehört ein gepflegter, legerer Kleidungsstil; die genauen Bedingungen stehen im Reiseangebot.
Aktiv bleiben, ohne jeden Tag aus dem Hotel zu fahren
Fitnessraum, Tischtennis, Beachvolleyball, Boccia und Darts geben den Hoteltagen etwas Abwechslung. Auch Yoga sowie Tennis und Squash gehören zu den genannten Möglichkeiten. Bei Plätzen, Kursen und besonderen Angeboten lohnt sich der Blick auf Reservierung und mögliche Zusatzkosten, statt sämtliche Sportarten pauschal als inklusive einzuplanen.
Madinat Coraya bietet außerdem gemeinsam genutzte Einrichtungen wie den Souk und den Coraya Aqua Park. Diese sind vom eigentlichen Erwachsenenresort zu unterscheiden und können kostenpflichtig sein. Für die Hotelauswahl würden wir sie als Ergänzung betrachten: Der Schwerpunkt des Alaya bleibt der Aufenthalt am Strand, an den Pools und im eigenen Zimmer.
Wem wir das Alaya empfehlen würden
Das Resort passt zu Paaren und erwachsenen Freunden, die ein modernes Strandhotel mit All Inclusive und einer kurzen Fahrt ab Marsa Alam suchen. Besonders schlüssig ist das Konzept, wenn Ihr eine Swim-up-Terrasse tatsächlich oft nutzen möchtet. Die Altersgrenze ab 16 Jahren macht es auch für Reisen mit älteren Jugendlichen interessant.
Für Familien mit jüngeren Kindern kommt es nicht infrage. Bei einem Wunsch nach möglichst viel Privatheit würden wir die Royal Suite genauer ansehen; für einen Balkonaufenthalt kann ein passender Meerblick die bessere Investition sein. Entscheidend ist die Wohnform, die zu Eurer Reise passt. Von dort lässt sich der Rest übersichtlich planen: Strand, Restaurantabende und bei Bedarf ein Spa- oder Tauchtermin.


